Ein Besuch des Viertels Albaicín und der Kathedrale von Granada

Der Albaicín ist bei weitem der interessanteste Stadtteil Granadas. Er besticht durch seine engen Gassen und versteckten kleinen Plätze. Von einigen dieser Plätze erscheint der Blick auf die Alhambra wie ein Traum. Bei einem Spaziergang durch die pittoresken weiß getünchten Häuser mit ihren herunterrankenden Blumen können Sie sich davon überzeugen, dass der Albaicín sein mittelalterliches Stadtbild fast vollständig erhalten hat. Man kann Stunden damit verbringen, durch seine reizenden Gässchen zu schlendern und die ruhige Atmosphäre zu genießen.

Unter dem maurischen Einfluss wurde auch die Tradition der Teterías ins Leben gerufen – Teestuben, in denen man unzählige Teesorten sowie arabische Süßspeisen in einem typischen Dekor mit niedrigen Tischen, eingesäumt von Orientteppichen und Kissen, kosten kann. Sie finden sie zu Füssen des Albaicín und zwar auf der linken Seite der Plaza Nueva in den Strassen Calderería Vieja und Calderería Nueva.

Der Bau der Kathedrale von Granada wurde von der Königin Isabella I. unmittelbar nach der Eroberung von Granada an der Stätte in Auftrag gegeben, an der sich die Moschee befand. Diese Kirche ist ein Meisterstück der Renaissance.

Die Kathedrale von Granada besticht durch ihre beeindruckenden Fassaden sowie ihr wunderschönes Innere, den großen Altar und die Chor- und Seitenkapellen. In der eindrucksvollen Grabkapelle sind die sterblichen Überreste der Katholischen Könige Isabella und Fernando aufbewahrt.